
Eine Veranstaltung des Marketing Clubs Göttingen
am 7. Mai 2001 um 19.00 Uhr im Hotel Freizeit In, Göttingen
Die effiziente Steuerung der Informationsflut auf großen Internetsites wird ein immer schwieriger zu handhabender Prozess für Programmierer und Redakteure. Doch auch die Erstellung und Pflege von Inhalten für Websites kleiner und mittelständischer Unternehmen wird mit wachsenden Ansprüchen an die Internetpräsenz immer komplexer.
Die dynamische Erstellung von Internetseiten, z.B. mittels Datenbankanbindung, war ein erster strategischer Ansatz, um Inhalte und Programmierung von HTML-Seiten innerhalb des Arbeitsprozesses zu entkoppeln und so den Zeitaufwand und die Kosten zu verringern.
WCMS beruhen auf dem Prinzip der Trennung von Inhalt, Layout und Funktionalität. Solche Systeme ermöglichen - von der Unterstützung des Workflow bei der Erstellung und Pflege von Inhalten über die Integration komplexer Funktionalitäten bis hin zur Personalisierung von Inhalten für bestimmte Nutzer - die Realisation komplexer Sites. Der Markt bietet mittlerweile zahlreiche Lösungen für verschiedene Anwendungsbereiche.
WCMS erlauben die schnelle Pflege von Webinhalten ohne Programmierkenntnisse. Jeder Mitarbeiter an einer Website kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren: Der Programmierer muss keine Inhalte mehr pflegen, sondern kümmert sich um den technischen Part; der Redakteur braucht keine HTML-Seiten zu erstellen, um Inhalte zu veröffentlichen.
Beim klassischem Webpublishing fallen ca. 90% der Kosten für die Wartung und Pflege der Website an, nur ca. 10% auf die Entwicklung und Realisation. Durch verschiedene Automatisierungselemente innerhalb eines WCMS lässt sich der Aufwand für die Wartung und Pflege deutlich verringern. Die größten Probleme wie Link-Management, Einhaltung der Corporate Identity, Arbeiten im Team oder Einhaltung von Sicherheitskonzepten werden direkt von einer entsprechenden Software unterstützt.